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Herzlich Willkommen beim Internetauftritt der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf!

Aktuelle Informationen zu den einzelnen Kirchengemeinden finden Sie auf den entsprechenen Unterseiten:

Hl. Familie Bruche, St. Franziskus Scheuerfeld, St. Ignatius Betzdorf, St. Michael Kirchen, St. Petrus Wehbach

Spiel und Spaß mit dem Sternsinger-Mobil

Das Sternsinger-Mobil macht Station in unserer Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf. Es steht am Samstag, 25. September, von 16 Uhr bis 17 Uhr am Sportplatz in Scheuerfeld. (Bei schlechtem Wetter finden die Aktionen unter der Überdachung der Maximilian-Kolbe-Schule, Maximilian-Kolbe-Str. 1, statt.) Es will mit Filmen, Spielen und Aktionen für die Teilnahme an der Sternsingeraktion 2022 werben. Das Sternsinger-Mobil führt Kinder ab sechs Jahren spielerisch an die Lebenswirklichkeit von Kindern aus anderen Ländern heran und informiert über die Arbeit des Kindermissionswerks. Die Kinder werden in kleinen Gruppen eingeteilt. Sie müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Info/Fragen unter der Mailadresse: l-ruckes(at)t-online.de .

Abschiedsgruß von Pastor Helmut Mohr

Tempus fugit – Die Zeit vergeht

Liebe Pfarrangehörige unserer Pfarreiengemeinschaft Kirchen – Betzdorf, es gibt die Zeit der Ankunft, die Zeit des Da-Seins und die Zeit des Abschieds.           

„Alles hat seine Zeit“, so heißt es im Buch Kohelet im Alten Testament: froh sein und trauern, pflanzen und ausreißen und auch Kommen und Gehen.

Für mich ist die Zeit Abschied zu nehmen von unserer Pfarreiengemeinschaft Kirchen – Betzdorf.

Abschied nehmen, wer tut das schon gern.  

Es tut in der Regel weh, denen die zurückbleiben und denen die gehen.        

Seit 17 Jahren bin ich hier Pastor und habe hier die meiste Zeit meines priesterlichen Lebens verbracht. Ich habe versucht mich so gut ich konnte hier einzusetzen, für Menschen in Not, für Menschen die priesterlichen Beistand brauchten. Hier habe ich mit Ihnen vielfach Freude und Leid geteilt. Viele schöne Gottesdienste, Feste und Feiern, die musikalisch feierlich gestaltet waren, konnten wir in unserer Pfarreiengemeinschaft feiern. Die Trierer Insel ist mir sozusagen zur zweiten Heimat geworden. Hier habe ich mich sehr wohl und zu Hause gefühlt. Es war eine schöne Zeit für die ich sehr dankbar bin! All das und vieles mehr werde ich vermissen. Ganz sicher werde ich noch lange im Herzen und in Gedanken mit unserer Pfarreiengemeinschaft verbunden bleiben! Da wo ich Fehler begangen habe, bitte ich um Verzeihung!    

Danke sagen möchte ich von Herzen allen für die freundschaftliche und wirklich gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt meinen Mitbrüdern im priesterlichen und im diakonalen Dienst, den Brucher Patres, unseren Pfarrsekretärinnen, allen die in den Räten unserer Pfarreiengemeinschaft vielfach durch einen enormen ehrenamtlichen Einsatz unser Leben in der Pfarreiengemeinschaft unterstützt und bereichert haben. Danke unseren Küstern, Chorleitern, Organisten und den Messdiener*innen für ihren treuen Einsatz.

Danke sage ich allen, die mich auf meinem Weg und bei meiner Arbeit begleitet und unterstützt haben, unseren zahlreichen MitarbeiterInnen und den vielen Ehrenamtlichen sage ich von Herzen Dank; ebenso unseren evangelischen Schwestern und Brüdern für die gute, ökumenische Verbundenheit, den Mitgliedern unserer Vereine und vielen anderen.

Bewusst nenne ich keine Namen, es wären zu viele, die ich nicht aufzuzählen vermag. Und in der Tat, es sind Unzählige, die in den vergangenen Jahren mitgeholfen haben unser Gemeindeleben in den einzelnen Pfarreien lebendig zu halten.

Am 30. und 31. Oktober gilt es offiziell, in den Hl. Messen in Bruche am Samstagabend um 18 Uhr und in Kirchen am Sonntagnachmittag um 14 Uhr, Abschied zu nehmen. In der Zeit vom 6. – 14. November helfe ich noch etwas aus. Mein Umzug nach Beckingen erfolgt am 15. November auf die neue Stelle.

Zwar ist für mich der Wechsel in die neue Pfarreiengemeinschaft kein leichter Schritt. Trotz allen Loslassens, freue ich mich aber auch auf die neue Stelle.

Am 28. November werde ich dann in mein Amt als „Pfarrer“ in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen eingeführt.

Ganz herzlich danke ich Ihnen allen für die schöne gemeinsame Zeit.

Sie und Euch alle segne der allmächtige Gott mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen für die kommende Zeit, die sicher auch Veränderungen mit sich bringen wird.

Ihr / Euer Pastor

Helmut Mohr, Pfr.

„Herr ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben,

mir zum Heil und dir zum Ruhm, hast du mirs gegeben.

Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen,

meinem Ziel entgegen.“        GL 435

Gott, der Herr über Leben und Tod, rief heim in seine ewige Liebe,

Schwester

M. Heike Solbach
 

 * 12. September 1942 in Niederfischbach

+ 14. August 2021 in Borken

Geboren in Niederfischbach wuchs Sr. Heike in einer religiösen Familie auf. Nach dem Besuch der Volksschule begann sie eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin und im Anschluss zur Kinderkrankenschwester im damaligen Kreiskrankenhaus Kirchen, wo die Schönstätter Marienschwestern ihrer Tätigkeit nachgingen. Nach dem Entschluss der Ordensfamilie beizutreten, legte sie am 8. Dezember 1957 die ewige Profess ab. Von 1971 bis 1985 arbeitete sie wieder in Kirchen. Nach einer Weiterbildung war sie als Lehrerin in der Kinderkrankenpflegeschule in Kirchen tätig. Sie gab sich ganz in diese Aufgabe hinein, Ärzte und Mitarbeiter schätzten sie sehr. Nach weiteren Aufgaben in der Pflegedienstleitung verschiedener Krankenhäuser kehrte sie nach Kirchen zurück, wo sie noch ca. acht Jahre in der Krankenpastoral tätig war, bevor sie 2016 wieder ins Mutterhaus nach Borken zurückkehrte. Sr. Heike war es ein großes Anliegen, dass die Kranken gut begleitet wurden. Gerne übernahm sie den seelsorglichen Dienst und sorgte, dass kein katholischer Patient allein und ohne die Krankensalbung sterben musste.
Am Vorabend des Hochfestes Maria Himmelfahrt hat Sr. Heike ihr Leben dann in die Hände Gottes zurückgelegt und wurde am Donnerstag, den 19. August in Borken beigesetzt.

Wir wollen der Verstorbenen im Gebet gedenken.

Pastor Helmut Mohr verlässt Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf

In den Gottesdiensten am Wochenende wurde es bekannt gegeben: Helmut Mohr, der leitende Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Kirchen Betzdorf, wird zum 28.11.2021 neuer Pfarrverwalter mit dem Titel „Pfarrer“ in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen im Saarland. 2004 übernahm Pastor Mohr die Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Wehbach und 2011 die neue, größte Pfarreiengemeinschaft des Dekanates Kirchen, die Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf. Seit 17 Jahren hat er somit als Pfarrer hier vor Ort Dienst getan. Seinen Wechsel begründet Pastor Mohr mit seinem Wunsch, wieder mehr in die Nähe seiner Familie zu kommen. Es sei für ihn wahrscheinlich auch die letzte Chance in seinem priesterlichen Leben, noch einmal eine neue Gemeinde zu übernehmen. Außerdem wolle er mit diesem Schritt neben seinem persönlichen Neuanfang auch den Gemeinden hier einen guten Übergang in der Gestaltung der anstehenden Aufgaben ermöglichen.

Nähere Informationen zur Verabschiedung und zu den weiteren Perspektiven für unsere Gemeinden werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Weltladen Betzdorf

Jahresthema der Fairen Woche 2021

Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit

In den kommenden beiden Jahren beschäftigt sich die Faire Woche mit der Frage, welchen Beitrag der Faire Handel zu menschenwürdigen Arbeits-bedingungen und nachhaltigem Wirtschaften leistet. Menschenwürdige Arbeit ist ein Menschenrecht, das sich aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN-Charta (Artikel 23) ableitet. Die SDG der Vereinten Nationen zählen menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften zu einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Die Corona-Pandemie zeigt jedoch in erschreckender Deutlichkeit, dass es weltweit um die Arbeitsbedingungen nicht gut bestellt ist. Millionen Menschen müssen unter unwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen schuften und verdienen dennoch nicht genug, um ihr tägliches Überleben zu sichern. Kinder werden ausgebeutet, ohne die Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft zu haben. Insbesondere Menschen im Globalen Süden sind davon betroffen, weil sie oft zu den schwächsten Gliedern der Produktionsketten gehören und gleichzeitig kaum mit staatlicher Unterstützung rechnen können. Doch auch in Deutschland hat die Krise unhaltbare Arbeitsbedingungen in zahlreichen Branchen offengelegt.

Mit dem Thema wollen wir zeigen, wie eine menschenwürdige und zukunftsfähige Wirtschaft gestaltet werden kann. Mit konkreten Beispielen unserer Handelspartner wollen wir veranschaulichen, wie der Faire Handel durch den Aufbau nachhaltiger Strukturen seit 50 Jahren zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen beiträgt. Dabei wollen wir globale Wirkungszusammenhänge unserer täglichen Entscheidungen als Bürger*innen, Konsument*innen, Politiker*innen und Unternehmer*innen deutlich machen. Mit positiven Beispielen stellen wir gleichzeitig Handlungsoptionen für den Alltag vor und laden zum Nachahmen ein. Denn nur, wenn sich Menschen ihrer Rolle in der globalisierten Welt bewusst sind, kann es gelingen, individuelle oder gar gesellschaftliche Lösungsansätze für einen sozial-ökologischen Wandel des bestehenden Systems auszuarbeiten.

Die Faire Woche 2021 findet vom 10. bis 24. September in ganz Deutschland statt.

Erstkommunionvorbereitung in unserer Pfarreiengemeinschaft

Termine zur Erstkommunionvorbereitung nach den Sommerferien

Weggottesdienst mit Katechese jeweils um 10.30 Uhr in Bruche, Maria Königin (Pfarrkirche)  in Kirchen, St. Michael (Pfarrkirche)
Samstag 4. September und Samstag 11. September

Dienstag 14. September Kreuzweg 16.00 Uhr in Maria Königin, Bruche,   
16.00 Uhr an der 1. Station Kreuzweg Herkersdorf               

Bei Rückfragen gerne: Pfarrbüro Betzdorf: Tel. 22480 oder Pfarrbüro Kirchen:  Tel. 62555

Probe für die Erstkommunion ist jeweils der Samstag vor dem Erstkommuniontag:  um 10.30 Uhr in Kirchen, Betzdorf, Bruche; 
Wehbach: Samstag 11. September! 16.00 Uhr Probe für die Erstkommunion

Der Tag der Erstkommunionfeier: (falls noch nicht geschehen, bitte einen Termin im Pfarrbüro abklären)
Samstag 18. September  16:00 Uhr Wehbach (2 Kinder) insgesamt je 20 Personen)
Sonntag 19. September   10:00 Uhr Kirchen (10 Kinder) insgesamt je 15 Personen und 14.30 Uhr Kirchen (9 Kinder) insgesamt je 15 Personen
Sonntag 26. September   11:15 Uhr Betzdorf (10 Kinder) insgesamt je 15 Personen
Sonntag   3. Oktober        10:00 Uhr Bruche (5 Kinder) insgesamt je 20 Personen und 14:30 Uhr Bruche (4 Kinder) insgesamt je 20 Personen

Dankmesse 
Donnerstag  7. Oktober 17:00 Uhr Bruche und 17.00 Uhr Kirchen            

Hinweis: Für einen feierlichen Blumenschmuck in der Kirche wird gesorgt. Für den Schmuck an den Bänken muss auf Wunsch selber gesorgt werden. Bitte dann mit dem jeweiligen Küster absprechen. Falls möglich, eine Person bestimmen, die für alle die Bilder während der Kommunionfeier macht. Ab der Gabenbereitung können, bis zum Ende der Feier, keine Bilder gemacht werden.

Sondierungsphase im Dekanat Kirchen

Aktuelle Informationen zu den weiteren Schritten

- Synode ist nicht abgesagt - April 2021

Nach eingehender Beratung zur Umsetzung der Diözesansynode im Bistum Trier geht es nun weiter - anders als ursprünglich geplant, gewiss langsamer, dafür mit mehr Kontakt zu den Menschen und Gemeinden vor Ort. Das Bistum hat sich in der jetzigen Phase von der Bildung einer einzigen Pfarrei der Zukunft aus den vier Pfarreiengemeinschaften unseres Dekanates verabschiedet. Das Netzwerk vieler “Orte von Kirche” wird nun anders geknüpft.

Die Zielperspektive

Spätestens bis Dezember 2025 sollen alle jetzigen Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien mit je einem einzigen Verwaltungsrat und einem Pfarrgemeinderat zusammengeschlossen werden. Vor Ort sollen die „Orte von Kirche“ – also das, was Gläubige in Caritas, Verkündigung und Gottesdienst leben – benannt und gestärkt werden. Spätestens zum 1. Januar 2026 sollen Pastorale Räume gegründet sein, die die dann fusionierten Pfarreien zu einer neuen Zusammenarbeit und Vernetzung führt und unterstützt. Die Ebene des jetzigen Dekanates wird durch den Pastoralen Raum abgelöst.

Alle hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger – bis auf die Pfarrer – werden auf der Ebene des Pastoralen Raumes eingesetzt und erhalten sowohl Arbeitsaufträge in den jeweiligen Pfarreien als auch auf der Ebene des Pastoralen Raumes. Sie sorgen für eine Vernetzung der fusionierten Pfarreien und bereiten den Rahmen zur Entfaltung der Möglichkeiten und Potentiale vor Ort.

Ein gemeinsamer Kirchengemeindeverband als Verwaltungsebene wird aus den vier Pfarreien unseres Pastoralen Raumes gebildet. Auf dieser Ebene werden alle nicht-pastoralen und nebenamtlich Mitarbeitenden (Organisten und Kirchenmusikerinnen, Pfarrsekretärinnen, Küsterdienste und Reinigungskräfte, Anlagenpfleger u.v.m.) angestellt. Die entsprechenden Haushaltsgelder des Bistums (Schlüsselzuweisungen) gehen an diesen Kirchengemeindeverband und werden von dort verteilt.

Warum Fusionen und Pastoraler Raum?

Wir alle spüren wohl, dass sich die Volkskirche als vornehmlich priesterliche und hauptamtlich versorgte und geführte Kirche auflöst. Es gibt zunehmend weniger Hauptamtliche in allen pastoralen Berufsgruppen. Finanzielle Mittel sind rückläufig und eine kleinteilige Verwaltungs- und Gremienstruktur, mit Verwaltungsräten und Pfarrgemeinderäten in jeder einzelnen Pfarrei ist vielerorts kaum noch zu besetzen und zu bewältigen. Viele Ehrenamtliche reiben sich an dem Anspruch auf, möglichst auf allen Ebenen Angebote zu setzen und allen alles sein zu müssen.

Wie kann die Zukunft also aussehen?

Nicht mehr Strukturen und Gremien geben an allen Orten die Richtung vor, sondern die konkreten Frauen und Männer, die ihre Themen und ihr Engagement einbringen, für den Ort und die Gemeinde:

- Der Glaube der Zukunft lebt von den vielen Glaubenden.

- Der Dienst der Zukunft lebt von den Vielen, die sich sozial einsetzen.

- Die Verkündigung der Zukunft lebt von allen Glaubenden, die verkündigen wollen.

Die Zukunft der Kirche besteht also darin, dass wir als ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte gemeinsam und solidarisch für die Menschen da sind und so unser kirchliches Leben weiterentwickeln. Im jeweiligen Pastoralen Raum soll dies in einer guten Zusammenarbeit aller Pfarreien sichergestellt werden, damit alle “Orte von Kirche” die lebendig sind, Unterstützung erfahren und Seelsorge insgesamt gemeinsam weiterentwickelt wird.

Was ist zu tun? Aufgabe der Gremien vor Ort

Sondierungsphase

Im Augenblick sind wir in der Sondierungsphase, in der die Gremien befragt werden zu der zeitlichen Perspektive der Errichtung des Pastoralen Raumes und des Zusammenschlusses der einzelnen Pfarreien. Am 21. April gab es eine erste Videokonferenzen mit den Vertreter*innen der Gremien auf Dekanatsebene, in der das Konzept der Steuerungsgruppe unseres Dekanates vorgestellt wurde. Als nächstes wird es Videokonferenzen mit Vertreter*innen innerhalb der Pfarreiengemeinschaften geben und danach auch mit den einzelnen Räten. Weil die beiden diözesanen Sondierer nicht mit allen Gremien sprechen können, gibt es einen Gesprächsleitfaden bzw. ein Formular für ein Gesprächsprotokoll, das es den Räten ermöglicht, die Überlegungen in einer Sitzung zu überdenken und dem Bistum entsprechend Rückmeldung zu geben.

Vorschlag der Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe schlägt vor, dass die Errichtung des Pastoralen Raumes möglichst schon zu Beginn des nächsten Jahres erfolgt (1.1.2022). Das Leitungsteam des Pastoralen Raumes hätte dann zur Aufgabe, den sicher schwierigen Weg des Zusammenschlusses der jetzigen Pfarreien innerhalb der Pfarreiengemeinschaften zu großen Pfarreien zu begleiten. Der Zusammenschluss der Pfarreien könnte dann nach intensiven, ausführlichen Beratungen und Klärungen spät - also zum 1.1.2025 oder 1.1.2026 erfolgen. Damit das aber gelingen kann, ist es wichtig, dass wir im Herbst 2021 (also in diesem Jahr) die Wahlen zum Pfarrgemeinderat bzw. Pfarreienrat gut vorbereiten und gestalten. Denn die Gremien der nächsten Amtszeit werden maßgeblich die Kirchenentwicklung in unserem jetzigen Dekanat mitgestalten. Denn darum geht es ja eigentlich: die missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung ist uns mit unserer Bistumssynode als Auftrag gegeben. Dieses Ziel nicht aus dem Blick zu verlieren, ist auch maßgeblich Intention der Steuerungsgruppe unseres Dekanats, die Errichtung des Pastoralen Raumes für eine frühen Zeitpunkt zu erbitten. Denn die inhaltliche Steuerung und konkrete Umsetzung der Inhalte der Synode ist Aufgabe des Pastoralen Raumes. Die Strukturen leiten sich ja lediglich aus dieser inhaltlichen Vorgabe ab - wollen und sollen ihr dienen.

In den nächsten Wochen werden wir in den einzelnen Pfarreiengemeinschaften miteinander ins Gespräch kommen, was sicherlich durch die derzeitige Situation nicht leicht ist. Aber, viele lassen sich doch auf das Medium “Videokonferenz” ein, so dass wir trotzdem zu einem lebendigen Austausch kommen. Über unsere Pfarrbriefe und die Inselpost (www.insel-post.de ) wollen wir Sie weiter informieren. Auf der ersten Videokonferenz wurde vorgeschlagen, dass wir auch innerhalb des Gottesdienstes, etwa in der Predigt über das Vorhaben informieren. Das wird jetzt aufgrund der Kürze der Zeit während der Sondierungsphase nicht gehen. Aber spätestens nach der Sommerpause bin ich gerne bereit, nach Einladung durch die Gremien und den jeweiligen Pfarrer in die Gottesdienste zu kommen, um einerseits zu informieren und ggf. im Anschluss an den Gottesdienst auch zum Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des Bistums Trier: https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/ Hier finden sich alle wichtigen Informationen zur Sondierungsphase, das Schreiben des Bischofs an die Gemeinden etc.

Sehr empfehlenswert: Abschluss-Dokument der Synode in Einfacher Sprache

https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/abschlussdokument/einfache-sprache/

Für die Steuerungsgruppe und die diözesanen Beauftragen für die Sondierung:

Augustinus Jünemann, Dechant

Pfr. Augustinus Jünemann und Thomas Düber zur Synodenumsetzung und Sondierungsphase

Synodenumsetzung – Sondierungsphase

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf,

die nächsten Schritte der Synodenumsetzung stehen in unserem Bistum an. Bischof Stephan lädt die Gremien und die Verantwortlichen in den Dekanaten und Pfarreien zu einer Sondierungsphase ein (https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/sondierungsphase/). Sie ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen wurde. In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Außerdem werden Pastorale Räume gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Sie sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem sie die Pfarreien unterstützen und für verbindliche Entwicklung sorgen.

Um zu ergründen, was es vor Ort für die geplanten Neugründungen von Pfarreien braucht, hat Bischof Stephan uns, Thomas Düber, Rendant aus Betzdorf/Koblenz, und Augustinus Jünemann, Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaften Niederfischbach-Mudersbach und Heller- und Daadetal, als diözesane Sondierungsbeauftragte in unseren zukünftigen Pastoralen Raum Betzdorf gesandt. Zusammen mit der Steuerungsgruppe aus unserem Dekanat Kirchen soll die spezifische Situation der Orte, der unterschiedlichen Gruppen sowie Gremien sondiert werden. Wir als diözesane Beauftragte tragen die Ergebnisse zusammen und ergänzen sie mit einem Blick von außen. Als Team planen und leiten wir gemeinsam die Sondierungsphase individuell für die jeweiligen lokalen Bedürfnisse.

Sondieren bedeutet für uns, dass wir als Team die Situation vor Ort detailliert betrachten. Dazu zählt beispielsweise, wie sich die personelle Situation gestaltet. Gibt es Vakanzen im haupt- und ehrenamtlichen Bereich, beispielsweise in den Gremien? Wie sieht der wirtschaftliche Rahmen Ihrer Gemeinde, auch für die Zukunft, aus? Und natürlich fragen wir nach, wie die Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden ist.

Dafür hören wir die Menschen aus den ehrenamtlichen Räten, Gremien und Verbänden. Auch die Einschätzungen von Frauen und Männern, die bei Ihnen in der Seelsorge oder im kirchlichen Verwaltungsbereich arbeiten, sind für uns wichtig, um gemeinsam den Sondierungsprozess zu gestalten. Darüber hinaus sind wir Gesprächen mit anderen Personen und Verantwortungsträgern gegenüber offen.

Die Sondierungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. Für Sie als Gemeinde entsteht ein Überblick über Entwicklungsschritte, die für Fusionen und zur Gründung des Pastoralen Raumes notwendig sind. Wir als Sondierungsbeauftragte geben der Bistumsleitung eine Übersicht über den jeweiligen zeitlichen Rahmen, der dem örtlichen Fusionsprozess eingeräumt werden muss und welchen Klärungs- und Begleitungsbedarf es auf dem Weg noch gibt.

Als erstes steht nun ein Treffen mit den Pfarreienräten und den Verbandsvertretungen auf unserem Terminplan. Gerne können Sie sich schon jetzt mit Fragen und Anregungen an uns wenden. Die Kontaktdaten finden Sie unten. Weitere Infos gibt es auch auf der Seite www.herausgerufen.bistum-trier.de.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Pfarreiengemeinschaften kennenzulernen und mit Ihnen den spannenden Weg zu einem zukunftsfähigen kirchlichen Leben vor Ort mitzugehen. Sie erreichen uns unter: Pfarramt Niederfischbach: 02734 61135, augustinus.juenemann(at)bistum-trier.de

Viele Grüße von

Thomas Düber und Pfr. Augustinus Jünemann

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