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Herzlich Willkommen beim Internetauftritt der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf!

Aktuelle Informationen zu den einzelnen Kirchengemeinden finden Sie auf den entsprechenen Unterseiten:

Hl. Familie Bruche, St. Franziskus Scheuerfeld, St. Ignatius Betzdorf, St. Michael Kirchen, St. Petrus Wehbach

Neujahrsgottesdienst der kfd im Dekanat sicherheitshalber abgesagt

Der für Freitag, den 7. Januar in Bruche geplante Gottesdienst zum Jahresbeginn wird sicherheitshalber nicht stattfinden. Aufgrund der Entwicklungen in der Coronapandemie wird der bereits angekündigte Termin zurückgezogen und das Dekanatsteam hofft auf eine mögliche Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt.

Weltladen Betzdorf

Nikolaus

Was wäre, wenn der Nikolaus sich nicht mehr wohl fühlen würde in seiner Haut? In seiner Haut aus billiger Schokolade? Dann würde er sich auf den Weg machen, um die Missstände anzuprangern und sich seiner alten, unfairen Kleider zu entledigen. Das haben die Schoko-Nikoläuse aus dem Weltladen gemacht. Sie haben nicht nur die Verkleidung des Weihnachtsmannes gegen die des Nikolauses mit seinem Bischofsstab getauscht, sondern sind auch in die Hülle aus fair gehandelter Bioschokolade ohne Kinderarbeit geschlüpft. Damit ermöglicht der Nikolaus aus dem Weltladen den Familien der Kakaobauern ein gesichertes Einkommen für ein würdevolles Leben und seinen Kindern den Schulbesuch. Den Beschenkten in Deutschland garantiert er eine leckere Schokolade aus Bio-Kakao, Bio-Milch und Bio-Vollrohrzucker mit Naturlandsiegel.

  • OHNE Emulgatoren, dafür schonendes und sorgfältiges Conchieren der Schokoladenmasse.
  • OHNE Haselnussmark
  • OHNE Fremdfette, Kakaobutter als einzig eingesetztes Fett

Das gilt auch für unseren Adventskalender!

Stellenanzeige

Der Kath. Kirchengemeindeverband Kirchen-Betzdorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in als Reinigungskraft (m/w/d)

Der Einsatz als Reinigungskraft erfolgt mit einem Beschäftigungsumfang von 6,35 Stunden/Woche in Betzdorf-Bruche. Es besteht die Möglichkeit, den Gesamtumfang der Beschäftigung auf mehrere Personen aufzuteieln. Die Vergütung richtet sich nach der kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) im Bistum Trier. Diese Ordnung entspricht in den wesentlichen Bestimmungen dem TVöD (Tarifvertrag öffentlicher Dienst). Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Erwartet wird von einer/m Bewerber/-in

  •     Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten
  •     Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung
  •     Identifikation mit und eine Lebensgestaltung nach den Grundsätzen der katholischen Kirche

Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf richten Sie bitte an:

Kirchengemeindeverband Kirchen-Betzdorf
Herrn Hannes Klein 
Kirchstraße 1
57548 Kirchen

Spiel und Spaß mit dem Sternsinger-Mobil

Was passiert eigentlich mit dem Geld aus den Spendendosen? Diese und andere Fragen wurden beim Besuch des Sternsingermobils aus Aachen jetzt in Scheuerfeld beantwortet. Eingeladen hatte das Sternsingerorganisationsteam der Pfarrei St. Ignatius Betzdorf um Lelefer Ruckes, Cornelia Hartmann und Petra Spies. Ein Dankeschön geht an die Ortsgemeinde und die Schule für die Bereitstellung der Infrastruktur.

Alena Schmitz und Christina Ciecirski kamen als pädagogische Tourbegleiterinnen mit nach Scheuerfeld. Das Sternsingermobil will zum einen Werbung für die Sternsingeraktion machen, zum anderen den teilnehmenden Mädchen und Jungen die Lebenssituation von Kindern aus anderen Ländern näher bringen. In der neuen Kampagne im Januar stehen mit dem Südsudan, Ghana und Ägypten gleich drei Länder im Mittelpunkt. Das Motto lautet: „Gesund werden – gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“. Die Tourbegleiterinnen machten die Kinder spielerisch mit der Thematik vertraut. So beantworteten die Mädchen und Jungen bei einem Rundgang durch das Mobil unter anderem Rätselfragen zum Thema. Die Kinder, die mitgemacht haben, sind mehrheitlich bereits als Sternsinger in der Pfarrei unterwegs. Für sie war es an diesem Nachmittag eine unterhaltsame Stunde und eine Bestätigung, wie wichtig ihr Auftrag als „Heilige Dreikönige“ ist. Die Sternsinger suchen Kinder, die mitmachen wollen. Infos im Pfarrbüro unter Telefon 02741 22480.

Abschiedsgruß von Pastor Helmut Mohr

Dankeswort von Pastor Helmut Mohr

Ganz herzlich bedanke ich mich für die feierlichen Abschiedsmessen in Bruche und in Kirchen. Besonders bedanke ich mich bei den Kirchenchören unter Leitung von Egon Greb und Franz-Josef Faßbender, für die herrliche Kirchenmusik. Seit Corona, das 1. Mal, dass Chormusik wieder bei uns möglich war. Es hat mich sehr angerührt!Auch die Teilnahme so vieler Messdiener und Ehemaliger war mir eine Freude.
Danke allen, die den Sektempfang vor der Kirchentüre ermöglicht haben, das schaffte den Rahmen für die anschließende Begegnung.

Danke für die Abschiedsgeschenke, die vielen Zeichen der Verbundenheit und die lieben Worte, sei es persönlich oder in Brief- und Grußkarten zum Abschied.

Danke auch für die viele Verpflegung mit Essen und Trinken, Schokolade und Gebäck und manch anderen Leckereien. Da komme ich gut über den Winter! Damit ich fit bleibe gab es noch einen Rucksack mit Marschverpflegung und ein paar neue Birkenstock, die ich schon lange Jahre bei Wind und Wetter unter meinen Füßen trage.

Für Sie und mich gibt es nun Umstellungen und wir sind herausgefordert uns diesen zu stellen. Mit Gottes Hilfe wird uns das gelingen!

Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen und weiter eine gute Zeit in einen neuen Aufbruch hinein. Bleiben wir miteinander im Gebet verbunden. Gerne kann man mich in Beckingen auch mal besuchen kommen.

Ihr nun ehemaliger Pastor
Helmut Mohr, Pfr.

Meine neue Anschrift: Pastor Helmut Mohr, Kath. Pfarramt St. Johannes und Paulus,Talstraße 27, 66701 Beckingen

 

Tempus fugit – Die Zeit vergeht

Liebe Pfarrangehörige unserer Pfarreiengemeinschaft Kirchen – Betzdorf, es gibt die Zeit der Ankunft, die Zeit des Da-Seins und die Zeit des Abschieds.           

„Alles hat seine Zeit“, so heißt es im Buch Kohelet im Alten Testament: froh sein und trauern, pflanzen und ausreißen und auch Kommen und Gehen.

Für mich ist die Zeit Abschied zu nehmen von unserer Pfarreiengemeinschaft Kirchen – Betzdorf.

Abschied nehmen, wer tut das schon gern.  

Es tut in der Regel weh, denen die zurückbleiben und denen die gehen.        

Seit 17 Jahren bin ich hier Pastor und habe hier die meiste Zeit meines priesterlichen Lebens verbracht. Ich habe versucht mich so gut ich konnte hier einzusetzen, für Menschen in Not, für Menschen die priesterlichen Beistand brauchten. Hier habe ich mit Ihnen vielfach Freude und Leid geteilt. Viele schöne Gottesdienste, Feste und Feiern, die musikalisch feierlich gestaltet waren, konnten wir in unserer Pfarreiengemeinschaft feiern. Die Trierer Insel ist mir sozusagen zur zweiten Heimat geworden. Hier habe ich mich sehr wohl und zu Hause gefühlt. Es war eine schöne Zeit für die ich sehr dankbar bin! All das und vieles mehr werde ich vermissen. Ganz sicher werde ich noch lange im Herzen und in Gedanken mit unserer Pfarreiengemeinschaft verbunden bleiben! Da wo ich Fehler begangen habe, bitte ich um Verzeihung!    

Danke sagen möchte ich von Herzen allen für die freundschaftliche und wirklich gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt meinen Mitbrüdern im priesterlichen und im diakonalen Dienst, den Brucher Patres, unseren Pfarrsekretärinnen, allen die in den Räten unserer Pfarreiengemeinschaft vielfach durch einen enormen ehrenamtlichen Einsatz unser Leben in der Pfarreiengemeinschaft unterstützt und bereichert haben. Danke unseren Küstern, Chorleitern, Organisten und den Messdiener*innen für ihren treuen Einsatz.

Danke sage ich allen, die mich auf meinem Weg und bei meiner Arbeit begleitet und unterstützt haben, unseren zahlreichen MitarbeiterInnen und den vielen Ehrenamtlichen sage ich von Herzen Dank; ebenso unseren evangelischen Schwestern und Brüdern für die gute, ökumenische Verbundenheit, den Mitgliedern unserer Vereine und vielen anderen.

Bewusst nenne ich keine Namen, es wären zu viele, die ich nicht aufzuzählen vermag. Und in der Tat, es sind Unzählige, die in den vergangenen Jahren mitgeholfen haben unser Gemeindeleben in den einzelnen Pfarreien lebendig zu halten.

Am 30. und 31. Oktober gilt es offiziell, in den Hl. Messen in Bruche am Samstagabend um 18 Uhr und in Kirchen am Sonntagnachmittag um 14 Uhr, Abschied zu nehmen. In der Zeit vom 6. – 14. November helfe ich noch etwas aus. Mein Umzug nach Beckingen erfolgt am 15. November auf die neue Stelle.

Zwar ist für mich der Wechsel in die neue Pfarreiengemeinschaft kein leichter Schritt. Trotz allen Loslassens, freue ich mich aber auch auf die neue Stelle.

Am 28. November werde ich dann in mein Amt als „Pfarrer“ in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen eingeführt.

Ganz herzlich danke ich Ihnen allen für die schöne gemeinsame Zeit.

Sie und Euch alle segne der allmächtige Gott mit lieben Grüßen und allen guten Wünschen für die kommende Zeit, die sicher auch Veränderungen mit sich bringen wird.

Ihr / Euer Pastor

Helmut Mohr, Pfr.

Pastor Helmut Mohr verlässt Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf

In den Gottesdiensten am Wochenende wurde es bekannt gegeben: Helmut Mohr, der leitende Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Kirchen Betzdorf, wird zum 28.11.2021 neuer Pfarrverwalter mit dem Titel „Pfarrer“ in der Pfarreiengemeinschaft Beckingen im Saarland. 2004 übernahm Pastor Mohr die Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Wehbach und 2011 die neue, größte Pfarreiengemeinschaft des Dekanates Kirchen, die Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf. Seit 17 Jahren hat er somit als Pfarrer hier vor Ort Dienst getan. Seinen Wechsel begründet Pastor Mohr mit seinem Wunsch, wieder mehr in die Nähe seiner Familie zu kommen. Es sei für ihn wahrscheinlich auch die letzte Chance in seinem priesterlichen Leben, noch einmal eine neue Gemeinde zu übernehmen. Außerdem wolle er mit diesem Schritt neben seinem persönlichen Neuanfang auch den Gemeinden hier einen guten Übergang in der Gestaltung der anstehenden Aufgaben ermöglichen.

Nähere Informationen zur Verabschiedung und zu den weiteren Perspektiven für unsere Gemeinden werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Sondierungsphase im Dekanat Kirchen

Aktuelle Informationen zu den weiteren Schritten

- Synode ist nicht abgesagt - April 2021

Nach eingehender Beratung zur Umsetzung der Diözesansynode im Bistum Trier geht es nun weiter - anders als ursprünglich geplant, gewiss langsamer, dafür mit mehr Kontakt zu den Menschen und Gemeinden vor Ort. Das Bistum hat sich in der jetzigen Phase von der Bildung einer einzigen Pfarrei der Zukunft aus den vier Pfarreiengemeinschaften unseres Dekanates verabschiedet. Das Netzwerk vieler “Orte von Kirche” wird nun anders geknüpft.

Die Zielperspektive

Spätestens bis Dezember 2025 sollen alle jetzigen Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien mit je einem einzigen Verwaltungsrat und einem Pfarrgemeinderat zusammengeschlossen werden. Vor Ort sollen die „Orte von Kirche“ – also das, was Gläubige in Caritas, Verkündigung und Gottesdienst leben – benannt und gestärkt werden. Spätestens zum 1. Januar 2026 sollen Pastorale Räume gegründet sein, die die dann fusionierten Pfarreien zu einer neuen Zusammenarbeit und Vernetzung führt und unterstützt. Die Ebene des jetzigen Dekanates wird durch den Pastoralen Raum abgelöst.

Alle hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger – bis auf die Pfarrer – werden auf der Ebene des Pastoralen Raumes eingesetzt und erhalten sowohl Arbeitsaufträge in den jeweiligen Pfarreien als auch auf der Ebene des Pastoralen Raumes. Sie sorgen für eine Vernetzung der fusionierten Pfarreien und bereiten den Rahmen zur Entfaltung der Möglichkeiten und Potentiale vor Ort.

Ein gemeinsamer Kirchengemeindeverband als Verwaltungsebene wird aus den vier Pfarreien unseres Pastoralen Raumes gebildet. Auf dieser Ebene werden alle nicht-pastoralen und nebenamtlich Mitarbeitenden (Organisten und Kirchenmusikerinnen, Pfarrsekretärinnen, Küsterdienste und Reinigungskräfte, Anlagenpfleger u.v.m.) angestellt. Die entsprechenden Haushaltsgelder des Bistums (Schlüsselzuweisungen) gehen an diesen Kirchengemeindeverband und werden von dort verteilt.

Warum Fusionen und Pastoraler Raum?

Wir alle spüren wohl, dass sich die Volkskirche als vornehmlich priesterliche und hauptamtlich versorgte und geführte Kirche auflöst. Es gibt zunehmend weniger Hauptamtliche in allen pastoralen Berufsgruppen. Finanzielle Mittel sind rückläufig und eine kleinteilige Verwaltungs- und Gremienstruktur, mit Verwaltungsräten und Pfarrgemeinderäten in jeder einzelnen Pfarrei ist vielerorts kaum noch zu besetzen und zu bewältigen. Viele Ehrenamtliche reiben sich an dem Anspruch auf, möglichst auf allen Ebenen Angebote zu setzen und allen alles sein zu müssen.

Wie kann die Zukunft also aussehen?

Nicht mehr Strukturen und Gremien geben an allen Orten die Richtung vor, sondern die konkreten Frauen und Männer, die ihre Themen und ihr Engagement einbringen, für den Ort und die Gemeinde:

- Der Glaube der Zukunft lebt von den vielen Glaubenden.

- Der Dienst der Zukunft lebt von den Vielen, die sich sozial einsetzen.

- Die Verkündigung der Zukunft lebt von allen Glaubenden, die verkündigen wollen.

Die Zukunft der Kirche besteht also darin, dass wir als ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte gemeinsam und solidarisch für die Menschen da sind und so unser kirchliches Leben weiterentwickeln. Im jeweiligen Pastoralen Raum soll dies in einer guten Zusammenarbeit aller Pfarreien sichergestellt werden, damit alle “Orte von Kirche” die lebendig sind, Unterstützung erfahren und Seelsorge insgesamt gemeinsam weiterentwickelt wird.

Was ist zu tun? Aufgabe der Gremien vor Ort

Sondierungsphase

Im Augenblick sind wir in der Sondierungsphase, in der die Gremien befragt werden zu der zeitlichen Perspektive der Errichtung des Pastoralen Raumes und des Zusammenschlusses der einzelnen Pfarreien. Am 21. April gab es eine erste Videokonferenzen mit den Vertreter*innen der Gremien auf Dekanatsebene, in der das Konzept der Steuerungsgruppe unseres Dekanates vorgestellt wurde. Als nächstes wird es Videokonferenzen mit Vertreter*innen innerhalb der Pfarreiengemeinschaften geben und danach auch mit den einzelnen Räten. Weil die beiden diözesanen Sondierer nicht mit allen Gremien sprechen können, gibt es einen Gesprächsleitfaden bzw. ein Formular für ein Gesprächsprotokoll, das es den Räten ermöglicht, die Überlegungen in einer Sitzung zu überdenken und dem Bistum entsprechend Rückmeldung zu geben.

Vorschlag der Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe schlägt vor, dass die Errichtung des Pastoralen Raumes möglichst schon zu Beginn des nächsten Jahres erfolgt (1.1.2022). Das Leitungsteam des Pastoralen Raumes hätte dann zur Aufgabe, den sicher schwierigen Weg des Zusammenschlusses der jetzigen Pfarreien innerhalb der Pfarreiengemeinschaften zu großen Pfarreien zu begleiten. Der Zusammenschluss der Pfarreien könnte dann nach intensiven, ausführlichen Beratungen und Klärungen spät - also zum 1.1.2025 oder 1.1.2026 erfolgen. Damit das aber gelingen kann, ist es wichtig, dass wir im Herbst 2021 (also in diesem Jahr) die Wahlen zum Pfarrgemeinderat bzw. Pfarreienrat gut vorbereiten und gestalten. Denn die Gremien der nächsten Amtszeit werden maßgeblich die Kirchenentwicklung in unserem jetzigen Dekanat mitgestalten. Denn darum geht es ja eigentlich: die missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung ist uns mit unserer Bistumssynode als Auftrag gegeben. Dieses Ziel nicht aus dem Blick zu verlieren, ist auch maßgeblich Intention der Steuerungsgruppe unseres Dekanats, die Errichtung des Pastoralen Raumes für eine frühen Zeitpunkt zu erbitten. Denn die inhaltliche Steuerung und konkrete Umsetzung der Inhalte der Synode ist Aufgabe des Pastoralen Raumes. Die Strukturen leiten sich ja lediglich aus dieser inhaltlichen Vorgabe ab - wollen und sollen ihr dienen.

In den nächsten Wochen werden wir in den einzelnen Pfarreiengemeinschaften miteinander ins Gespräch kommen, was sicherlich durch die derzeitige Situation nicht leicht ist. Aber, viele lassen sich doch auf das Medium “Videokonferenz” ein, so dass wir trotzdem zu einem lebendigen Austausch kommen. Über unsere Pfarrbriefe und die Inselpost (www.insel-post.de ) wollen wir Sie weiter informieren. Auf der ersten Videokonferenz wurde vorgeschlagen, dass wir auch innerhalb des Gottesdienstes, etwa in der Predigt über das Vorhaben informieren. Das wird jetzt aufgrund der Kürze der Zeit während der Sondierungsphase nicht gehen. Aber spätestens nach der Sommerpause bin ich gerne bereit, nach Einladung durch die Gremien und den jeweiligen Pfarrer in die Gottesdienste zu kommen, um einerseits zu informieren und ggf. im Anschluss an den Gottesdienst auch zum Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Wichtige Informationen finden Sie auf der Homepage des Bistums Trier: https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/ Hier finden sich alle wichtigen Informationen zur Sondierungsphase, das Schreiben des Bischofs an die Gemeinden etc.

Sehr empfehlenswert: Abschluss-Dokument der Synode in Einfacher Sprache

https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/abschlussdokument/einfache-sprache/

Für die Steuerungsgruppe und die diözesanen Beauftragen für die Sondierung:

Augustinus Jünemann, Dechant

Pfr. Augustinus Jünemann und Thomas Düber zur Synodenumsetzung und Sondierungsphase

Synodenumsetzung – Sondierungsphase

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf,

die nächsten Schritte der Synodenumsetzung stehen in unserem Bistum an. Bischof Stephan lädt die Gremien und die Verantwortlichen in den Dekanaten und Pfarreien zu einer Sondierungsphase ein (https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/sondierungsphase/). Sie ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen wurde. In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Außerdem werden Pastorale Räume gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Sie sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem sie die Pfarreien unterstützen und für verbindliche Entwicklung sorgen.

Um zu ergründen, was es vor Ort für die geplanten Neugründungen von Pfarreien braucht, hat Bischof Stephan uns, Thomas Düber, Rendant aus Betzdorf/Koblenz, und Augustinus Jünemann, Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaften Niederfischbach-Mudersbach und Heller- und Daadetal, als diözesane Sondierungsbeauftragte in unseren zukünftigen Pastoralen Raum Betzdorf gesandt. Zusammen mit der Steuerungsgruppe aus unserem Dekanat Kirchen soll die spezifische Situation der Orte, der unterschiedlichen Gruppen sowie Gremien sondiert werden. Wir als diözesane Beauftragte tragen die Ergebnisse zusammen und ergänzen sie mit einem Blick von außen. Als Team planen und leiten wir gemeinsam die Sondierungsphase individuell für die jeweiligen lokalen Bedürfnisse.

Sondieren bedeutet für uns, dass wir als Team die Situation vor Ort detailliert betrachten. Dazu zählt beispielsweise, wie sich die personelle Situation gestaltet. Gibt es Vakanzen im haupt- und ehrenamtlichen Bereich, beispielsweise in den Gremien? Wie sieht der wirtschaftliche Rahmen Ihrer Gemeinde, auch für die Zukunft, aus? Und natürlich fragen wir nach, wie die Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden ist.

Dafür hören wir die Menschen aus den ehrenamtlichen Räten, Gremien und Verbänden. Auch die Einschätzungen von Frauen und Männern, die bei Ihnen in der Seelsorge oder im kirchlichen Verwaltungsbereich arbeiten, sind für uns wichtig, um gemeinsam den Sondierungsprozess zu gestalten. Darüber hinaus sind wir Gesprächen mit anderen Personen und Verantwortungsträgern gegenüber offen.

Die Sondierungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. Für Sie als Gemeinde entsteht ein Überblick über Entwicklungsschritte, die für Fusionen und zur Gründung des Pastoralen Raumes notwendig sind. Wir als Sondierungsbeauftragte geben der Bistumsleitung eine Übersicht über den jeweiligen zeitlichen Rahmen, der dem örtlichen Fusionsprozess eingeräumt werden muss und welchen Klärungs- und Begleitungsbedarf es auf dem Weg noch gibt.

Als erstes steht nun ein Treffen mit den Pfarreienräten und den Verbandsvertretungen auf unserem Terminplan. Gerne können Sie sich schon jetzt mit Fragen und Anregungen an uns wenden. Die Kontaktdaten finden Sie unten. Weitere Infos gibt es auch auf der Seite www.herausgerufen.bistum-trier.de.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Pfarreiengemeinschaften kennenzulernen und mit Ihnen den spannenden Weg zu einem zukunftsfähigen kirchlichen Leben vor Ort mitzugehen. Sie erreichen uns unter: Pfarramt Niederfischbach: 02734 61135, augustinus.juenemann(at)bistum-trier.de

Viele Grüße von

Thomas Düber und Pfr. Augustinus Jünemann

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