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Pfarrei St. Ignatius - Betzdorf

Küsterin: Jacqueline Gerhardus

Organist: Franz-Josef Faßbender

Unser Konto für Spenden für unsere Pfarrkirche St. Ignatius:
Sparkasse Westerwald-Sieg, IBAN: DE 28 5735 1030 0006 0166 79

Aktuelles

Sternsingeraktion in Betzdorf

Möchtest Du als Sternsinger Kindern in Not helfen? Jedes Jahr bringen wir den Segen in die Häuser, singen und sammeln dabei Geld. Dieses Jahr laufen wir für die Kinder in Ägypten, Ghana und im Südsudan. Du gehst mit anderen Kindern (vielleicht Deinen Freunden?) und einer erwachsenen Betreuungsperson durch einige Betzdorfer Straßen. Dabei trägst Du ein Gewand wie die Könige, die Jesus kurz nach seiner Geburt im Stall besucht haben. Machst Du mit? Wir freuen uns auf Dich!   Start der Sternsinger-Aktion: Samstag, 8. Januar 2022, 9 Uhr in der St. Ignatius Kirche. Gewandausgabe: Sonntag, 12. Dezember nach der Messe (ungefähr 12 Uhr) und Mittwoch 15. Dezember, 18:30 Uhr in der St. Ignatius Kirche. Echte Könige tragen Kronen. Also: bitte selber basteln und mit dem Gewand am 8. Januar mitbringen. Fragen bzw. Anmeldung bei: Petra Spies Tel.: 02741-938460

 

Adventskonzert des Musikverein Scheuerfeld abgesagt!

Es sollte der musikalische Jahreshöhepunkt und das erste Konzert seit zwei Jahren werden. Schweren Herzens teilt der Vorstand des MVS mit, dass das für Sonntag, den 28.11. (1. Advent) geplante Advents- und Benefizkonzert in der kath. Kirche St. Ignatius zu Betzdorf nicht stattfinden wird. In der aktuellen Situation steht der Schutz der Gesundheit der Konzertbesucher und der Musiker an erster Stelle. Spenden zu Gunsten der Aktion „Musik hilft Musik, Fluthilfe Rheinland-Pfalz“ sind willkommen auf Konto IBAN DE59 5735 1030 0121 0018 61. Ganz müssen sie dennoch nicht auf weihnachtliche Klänge verzichten. Am Samstag vor dem 4. Advent werden die Musiker durch Scheuerfeld gehen und musikalisch „fröhliche Weihnachten“ wünschen.

Bekanntgabe des Wahlergebnis der PGR-Wahl 2021

Andachten im Advent in St. Ignatius: Zeit des Aufbruchs

Liebe Mitchristen,

als wir in der Fastenzeit 2011 zwei Mal zu „Tagesabschlüssen“ einluden, ahnten wir nicht, was sich aus der damaligen Idee entwickeln sollte: Zeit des Aufbruchs! Das war vor zehn Jahren. Wenn wir zurückblicken, dann wird uns klar, dass es dafür zwar manches brauchte, aber dass wir eben auch nicht alles selbst machen können. Es ist der Heilige Geist, der uns zusammenführt und unsere Gemeinschaft zusammenhält. So kann auch in Zukunft vieles wachsen und neu entstehen: Zeit des Aufbruchs!

Wir möchten mithelfen, dass der Weg in den neuen Pastoralen Raum Betzdorf gelingt. Auch deswegen freuen wir uns auf den kommenden Advent! Wir laden alle ein, die Freude an Gemeinschaft, neuen Gottesdienstformen und frohmachenden Begegnungen haben. Alle sind willkommen – ob regelmäßig oder sporadisch, willkommen auf Augenhöhe. Wir treffen uns, um gemeinsam zu beten, auf das Wort Gottes zu hören und Stärkung zu erfahren, zur Zeit des Aufbruchs jeweils am Donnerstag im Advent, den 02., 09. und 16. Dezember, um 19 Uhr in St. Ignatius. 

Am Donnerstag, den 2. Dezember, freuen wir uns auf die Begegnung mit unseren evangelischen Mitchristen: Pfarrerin Anja Karthäuser und der Chor „Intakt“ gestalten die Andacht in St. Ignatius. Eine Woche später, am Donnerstag, den 09. Dezember, wird die Herdorfer Stubenmusik die Gebetszeit musikalisch begleiten.

Unter Einhaltung der gängigen Hygienebestimmungen freuen wir uns auf die adventlichen Lichtblicke in einer Zeit des Aufbruchs – zusammen mit Euch, egal woher!

Die Mitarbeitenden des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahlen in Betzdorf

Friedenswoche eröffnete Begegnung und Gemeinschaft im pastoralen Raum Betzdorf

Vielfältige Räume der Begegnungen eröffnete kürzlich die Friedenswoche 2021 in St. Ignatius Betzdorf. Die Mitarbeitenden des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden hatten die Renovabis-Ausstellung „Momentaufnahmen aus der Ostukraine“ gewinnen können, die über drei Wochen lang zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Kirche lockte. Im Rahmen der Friedenswoche stand in vier abendlichen Andachten jeweils eine Fotoaufnahme der Ausstellung im Mittelpunkt: Die Gläubigen konnten sich so ein Bild von der kriegerischen Situation und dem Leben der Menschen im Osten der Ukraine machen, sich in deren Situation einfinden und einzelne Schicksale nachspüren. Besonders eindrucksvoll war der Besuch der jungen Ukrainerin Anhelina Leshak, die derzeit ihren Freiwilligendienst im Bistum absolviert, und Ludwig Kuhn, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier. Beide gestalteten eine Gebetszeit und luden im Anschluss zu einem Gespräch über die Situation in der Ukraine ein. Leshak berichtete in bewegender Art und Weise über persönliche Ereignisse in ihrem Heimatland, wie die Demonstrationen auf dem Maidan im Jahr 2013 und die Schicksale, zu denen die kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Familien- und Freundeskreis seitdem immer wieder führen. Anhelina Leshak appellierte aber auch daran, die Hoffnung nicht zu verlieren: Gebete und ukrainische Gesänge bildeten an diesem Abend den Gegenpol einer auf den ersten Blick aussichtslosen Lagebeschreibung.

Die dunklen Seiten von Auseinandersetzungen im Leben sowie deren Folgen – nicht nur in der Ukraine –, sondern eben auch ganz konkret im persönlichen Dasein vor Ort brachten Jugendliche aus dem pastoralen Raum gemeinsam mit Dechant Dr. Augustinus Jünemann an einem weiteren Abend zur Sprache. Biblische Texte bildeten den Ausgangspunkt für Übertragungen ins Heute, Organist Franz-Josef Faßbender entfaltete die Texte durch entsprechende musikalische Beiträge an der Orgel. 

Die Eröffnung der Friedenswoche stand ganz im Zeichen der Erinnerung an die langjährige Küsterin Christa Halbe, die im Juli verstorben war. In Texten von Ruth und Peter Härtling, Fabian Bodora und Halbes langjähriger Vertrauten, Sr. Barbara Schulenberg FC, waren Person und Wirken Halbes noch einmal ganz lebendig und nah. Für Christa Halbe waren die Andachten des Arbeitskreises seit dem Anbeginn im Jahr 2011 von besonderer Wichtigkeit.

Weit über 200 Besuche im Verlauf der Friedenswoche 2021 zeigen, in welch erfreulichen Breite die Angebote des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden mittlerweile angenommen werden. Sie bilden seit Jahren einen thematischen Schwerpunkt im Leben der Pfarrei und ebnen nun den Weg in den pastoralen Raum Betzdorf: Längst kommen zu den Andachten viele Gläubige aus dem gesamten pastoralen Raum, die immer wieder betonen, was sie an den Abenden schätzen: Beheimatung im Glauben und eine enge Gemeinschaft.

Wahl des Pfarrgemeinderates in St. Ignatius Betzdorf

Sehr geehrte Pfarrangehörig unserer Kirchengemeinde St. Ignatius Betzdorf,
zum 6./7. November 2021 stehen in unserem Bistum die Neuwahlen zu den Pfarrgemeinderäten und anderen Gremien an. Wir, der amtierende Pfarrgemeinderat, haben entschieden, die Wahl zum Pfarrgemeinderat durchzuführen. Wir möchten Sie herzlich einladen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Wählen können alle katholischen Gemeindemitglieder ab 16 Jahren am Samstag, 6. November in Dauersberg, Maria Himmelfahrt sowie am 7. November in Betzdorf St. Ignatius in der Kirche jeweils vor und nach dem Gottesdienst. Unterlagen zur Briefwahl können Sie bis zum Donnerstag, 4. November 17:00 im Pfarrbüro Betzdorf zu den jeweiligen Öffnungszeiten abholen. Die Wahl wird als Listenwahl durchgeführt.

In unserer Pfarrei haben sich folgende Kandidaten zur Wahl bereit erklärt:

Bender, Dominic / Student katholische Theologie / 22 Jahre
Bodora, Fabian / Studienrat i.E. / 34 Jahre
Meinung, Carla / Personalreferentin Malteser Hilfsdienst / 32 Jahre
Nguyen, Van Hoan / Gärtner / 52 Jahre
Ruckes, Paul / Elektroniker für Betriebstechnik / 22 Jahre
Seifert, Annette / kaufmännische Angestellte / 61 Jahre
Wagner, Franz / Rentner / 64 Jahre

Für den Wahlausschuss, Andreas Schmidt

Einladung zur Friedenswoche 2021 – eindrucksvolle Renovabis-Ausstellung zur Ostukraine steht im Mittelpunkt

Liebe Mitchristen,

wir freuen uns, dass wir mit der Einladung zur Friedenswoche 2021 die Aussicht haben, für einige Tage wieder ein lebendiger und vielfältiger Ort von Kirche im zukünftigen pastoralen Raum Betzdorf zu sein. Die Friedenswoche von Montag, 4. Oktober 2021, bis Freitag, 8. Oktober 2021, wird geprägt von einem besonderen Thema und spannenden Begegnungen: Wir erwarten in St. Ignatius die Renovabis-Ausstellung „Momentaufnahmen aus der Ostukraine“. Die zahlreichen Bilder zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie sehr die Menschen, die im Osten der Ukraine leben, unter dem Krieg leiden – einem Krieg, der seit sieben Jahren Tausende von Menschen das Leben gekostet hat und der dennoch kaum mehr Beachtung findet. Hauptsächlich sind alltägliche Szenen auf der Straße mit der Kamera eingefangen worden. Jeden Abend gestalten Gruppen aus verschiedenen Kontexten um 19 Uhr eine Andacht zu einer ausgewählten Momentaufnahme. Am Mittwoch, den 6. Oktober 2021, gestalten Ludwig Kuhn, von der Trierer Diözesanstelle Weltkirche, und Anhelina Leshak die Gebetszeit. Anhelina Leshak kommt aus Ivano-Fankivsk, Ukraine, ist dort bei den Maltesern engagiert und absolviert derzeit ihren Freiwilligendienst im Bistum. Im Anschluss an die Andacht laden wir alle Interessierten zu einem Austausch in der Kirche ein.  Die Ausstellung ist über die abendlichen Andachten hinaus zu den üblichen Öffnungszeiten unserer Kirche anzusehen – auch noch eine weitere Woche im Anschluss an unsere Friedenswoche.
Besonders möchten wir auch alle zur Gebetszeit am Montag, den 4. Oktober 2021, um 19 Uhr einladen. Gemeinsam denken wir an diesem Abend an Christa Halbe, unsere langjährige Küsterin, Mitarbeiterin unseres Arbeitskreises und „Kirchensäule“ von St. Ignatius. Wir danken für ihr Wirken, denken an ihr Leben und bringen in unserer Gemeinschaft das vor Gott, was sie für jede und jeden von uns gewesen ist.
Bei allen Gebetszeiten gelten die jeweils aktuellen Hygienebestimmungen!
Wir freuen uns auf unser Wiedersehen und darauf, was in der Friedenswoche in Gemeinschaft weiterwächst und neu entsteht!


Die Mitarbeitenden des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden

Pfingstnovene 2021 in St. Ignatius: „DU erneuerst das Angesicht der Erde“

Liebe Mitchristen,

nach den vielen sorgenvollen Monaten des Pandemiejahres begleitet uns das Virus weiter durch das Frühjahr. Spaziergänge in der Natur während der unterschiedlichen Jahreszeiten sind mehr oder weniger die einzige Möglichkeit, der Pandemie für kurze Momente zu entfliehen und unseren Mitmenschen – auf Abstand – zu begegnen. Das Erwachen der Natur steht unmittelbar bevor. Sind wir bald über den Berg?

Das lateinische Wort Renovabis („du wirst erneuern“ bzw. „du erneuerst“) lädt uns ein, die Hoffnung nicht aus dem Blick zu verlieren. Wie passend erscheint auch das diesjährige Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion: „DU erneuerst das Angesicht der Erde.“ Es lenkt unsere Blicke auf die Vielfalt unserer Natur, die Verantwortung für die Schöpfung und die Zeit nach der Pandemie.  Auf dem Weg aus der Pandemie heraus in einen neuen Morgen hoffen wir, dass wir die gemeinsamen Impulse im Rahmen der Pfingstnovene wieder miteinander vor Ort, in St. Ignatius, teilen können - natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. In der Zeit von Freitag, den 14.05.21, bis Samstag, den 22.05.21, treffen wir uns jeden Abend ab 19 Uhr in St. Ignatius – auf Abstand –,

  • um gemeinsam zu beten, dass der Heilige Geist in uns etwas anfangen und erneuern möge.
  • weil wir so gestärkt in unsere Heimatpfarreien gehen, egal wie sie heißen.
  • weil wir in den neuen Strukturen nur lebendig bleiben, wenn wir einander kennen und miteinander beten.

Wer sind wir?

  • Wir sind ein offener Kreis und freuen uns über alle, die zum Beten kommen.
  • Die Andachten werden von ganz verschiedenen Personen vorbereitet. Wer sich beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, das zu tun.
  • Die Musikgruppe spielt -außerhalb von Corona-, wann immer es terminlich möglich ist. Sie ist keine „Band“, die probt und Musik aufführt, sondern sie besteht aus Teilnehmenden, die die Gebetszeiten musikalisch begleiten.

All diejenigen, die an der Pfingstnovene in der Kirche nicht teilnehmen können oder möchten, die Novene aber dennoch von zu Hause aus beten möchten, mögen sich bitte mit uns in Verbindung setzen. Wir überbringen das Material gerne kontaktlos (Fabian Bodora: 0171/2802825, E-Mail: fabian.bodora(at)googlemail.com; Edith Renfordt: 02741/23700; Ursula Heukäufer 02741/23014).

Auf ein gemeinsames Zugehen hin auf Pfingsten hoffen und freuen sich die Mitarbeitenden des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden

Impressionen der Renovabis-Pfingstnovene an St. Ignatius im Corona-Jahr 2020

St. Ignatius: Informationen des Arbeitskreises zur Fastenzeit 2021 und darüber hinaus

In den letzten Monaten haben wir manche innovative Wege gefunden, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Covid-19 hält uns weiterhin in Atem. Weil wir aus Gründen des Infektionsschutzes auch in der gegenwärtigen Fastenzeit nicht in bewährtem Rahmen zusammenkommen dürfen, möchten wir uns dem Angebot von Pastoralreferentin Ulrike Ferdinand anschließen. Sie bietet im Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostern Fastenimpulse in Form von Impulskarten an. Die Tages- bzw. Wochenimpulse können digital oder analog per Post empfangen werden. Wir sind froh über diese Form der Wegbegleitung und freuen uns über alle, die mitmachen. Bei Fragen oder zur Anmeldung wende man sich bitte an: Dekanat Kirchen, Ulrike Ferdinand, Tel.: 02741-93878-12 oder per E-Mail an die Adresse: ulrike.ferdinand(at)bistum-trier.de.

Über die Fastenzeit hinaus denken wir aber auch schon darüber nach, wie unsere Arbeit in den sich anschließenden Monaten aussehen kann: Seit einigen Jahren nimmt die Renovabis-Pfingstnovene einen wichtigen Stellenwert im gemeindlichen Leben ein. So soll es auch dieses Jahr 2021 wieder sein. Wir freuen uns deswegen bereits auf die Durchführung der Novene - unter welchen Rahmenbedingungen auch immer und vertrauen dabei dem diesjährigen Leitwort: DU erneuerst das Angesicht der Erde – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen! Euch allen eine gesegnete Fastenzeit! Bleibt behütet!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises

St. Ignatius Betzdorf: Reich beschenkt durch Krippe und Sterne

Wir möchten DANKE sagen!

In der Weihnachtszeit sind hunderte Sterne verteilt worden und auch an unsere Krippe in St. Ignatius zurückgekehrt. Vom ersten Tag an ist so viel Begegnung an der Krippe geschehen, wie wir es selten wahrgenommen haben: Gemeindemitglieder, katholische und evangelische Christen, verschiedene Nationalitäten, Einzelne und Familien – ganz unterschiedliche Menschen haben Bitten, vor allem aber auch viel Dank vorgetragen. Die Sterne stehen für unzählige Weihnachtswunder: Menschen, die Persönliches aufgeschrieben und hinterlassen haben. Begegnung in bewegender Einfachheit und in großer Vielfalt. Durch Krippe und all unsere Sterne sind wir reich Beschenkte!

Reich beschenkt fühlt sich auch die Armenambulanz der Grafschafter Borromäerinnen in Kairo. Im Sinne der aus Betzdorf stammenden, inzwischen verstorbenen Christel Mikhail durften wir deren Nachfolgerinnen den tollen Betrag von 1019,93 Euro aus dem diesjährigen Krippenopfer in St. Ignatius zukommen lassen. Auch dafür ein Vergelt’s Gott!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden

Nachbericht zur Sternsingeraktion

Betzdorf. Das Organisationsteam der Sternsingeraktion 2021 der katholischen Pfarrei St. Ignatius Betzdorf ist insgesamt mit dem Ablauf zufrieden. Es bedankt sich für die Spenden, die eingegangen sind und bittet um Verständnis, dass nur so viel Segenstüten inklusive der gesegneten Aufkleber mit dem Segensspruch: „Christus segne dieses Haus“ verteilt werden konnten, wie vorhanden waren. An direkten Spenden sind in der Pfarrei 1183 Euro eingegangen.  491 Euro davon wurden in den Geschäften verteilten Spendendosen gesammelt. Die Sammelaktion musste allerdings wegen der Schließung des Einzelhandels nach kurzer Zeit schon abgebrochen werden.

Eine exakte Spendensumme lässt sich nicht ermitteln, da die Mehrheit der Gläubigen in diesem Corona-Jahr direkt an das Kindermissionswerk gespendet haben – mit Hilfe beispielweise der Überweisungsträger, die in coronakonformen Kleinstgruppen in der Weihnachtszeit im Stadtgebiet verteilt worden waren.

Da die „digitalen Spendendosen“ durch Überweisungen weiterhin bestückt werden können, hat das Kindermissionswerk auch noch keine Zahlen auf der Internetseite (www.sternsinger.de) veröffentlicht. Dort finden sich die Angaben zur Bankverbindung. Allerdings sagt das Missionswerk bereits Sternsingern, die sich auch in der Pandemie für bedürftige Kinder in aller Welt eingesetzt haben, Dankeschön:

„Danke – ihr wart heller denn je! Ihr habt es geschafft, dass auch in dieser besonderen Zeit viele Menschen den Segen bekommen und Geld gespendet haben für Kinder weltweit. Dafür sagen wir von ganzem Herzen Danke und ziehen die Krone vor euch!“

Text: Claudia Geimer

Reich beschenkt durch die Krippe und Sterne

Sie ist über die Jahrzehnte längst kein Geheimtipp mehr: Die wunderschöne Künstlerkrippe in der katholischen Pfarrkirche in Betzdorf ist jedes Jahr ein besonderer Blickfang. Eine vergleichbare Krippe des bayerischen Krippenkünstlers Otto Zehentbauer gibt es beispielsweise im Aachener Dom. In dieser Weihnachtszeit zieht eine Aktion des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden rund um die Krippe die zusätzliche Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher auf sich. Die Krippenlandschaft ist übersät mit gelben Papiersternen. Hunderte Sterne sind vor Weihnachten verteilt worden, verbunden mit der Einladung, all das, was den Besucher beschäftigt und was ihm auf dem Herzen liegt, aufzuschreiben und an der Krippe niederzulegen. Die Resonanz sei enorm, freuen sich die Mitglieder des Arbeitskreises: „Vom ersten Tag der Aktion an ist so viel an dieser Krippe geschehen, wie wir es selten wahrgenommen haben.“ Gemeindemitglieder, katholische, aber auch evangelische Christen, verschiedene Nationalitäten, Einzelne und Familien – ganz unterschiedliche Teilnehmer der Aktion hätten das Angebot angenommen, Bitten vorzutragen, vor allem aber auch viel Dank. „Guter Gott, stärke alle Ängstlichen und Mutlosen mit Zuversicht“, hat jemand auf einen Stern geschrieben. Ein Wunsch, der gerade in Zeiten wie diesen Aktualität besitzt. Auf einem anderen bittet ein Kind darum, dass die Urgroßeltern doch bitte wieder auferstehen mögen. Eine andere Person schreibt: „Ich bitte, dass sich die Gemeinschaft, die donnerstags immer Andachten in St. Ignatius feiert, gestärkt wieder entwickelt, sobald wir uns wieder ohne Einschränkungen treffen können.“ Viele Besucherinnen und Besucher sind gerührt ob der Zeilen, denen sie auf den Sternen an der Krippe begegnen. Der Sinn der Aktion sei wunderbar angenommen worden, so die Arbeitskreismitglieder: „Die Sterne lassen all das sichtbar werden, was bewegt. Sie stehen für unzählige Weihnachtswunder. Menschen, die so viel Persönliches aufgeschrieben und an dieser Krippe hinterlassen haben. Begegnung in bewegender Einfachheit und in großer Vielfalt. Durch die Krippe und die Sterne sind wir reich Beschenkte.“

Die Gläubigen können die Krippe noch bis zum 02. Februar besuchen und auch Sterne beschriften. Inzwischen wurde die Krippenszenerie ein weiteres und letztes Mal verändert: Maria, Josef und das Jesuskind verlassen den Stall und befinden sich auf der Flucht nach Ägypten, während sich die Könige samt Kamel im Altarraum von St. Ignatius auf der Rückkehr in ihre Heimat befinden.

Sternsinger 2021

Die Sternsingeraktion erfolgt dieses Mal unter den geltenden Hygienerichtlinien. Die katholische Pfarre St. Ignatius Betzdorf hat sich deshalb dazu entschlossen, den Ablauf den Bedingungen in der Pandemie anzupassen. So viel steht fest: Auf das Dreikönigssingen in der bekannten Form mit Heiligen Dreikönigen, die den Segensspruch an die Haustüren zeichnen, muss verzichtet werden, zum Bedauern der Pfarrei und dem Organisationsteam.

Stattdessen werden sich nach dem 18. Dezember im Stadtgebiet von Betzdorf xx Mädchen und Jungen in kleinen, den Kontaktbeschränkungen entsprechenden Gruppen, auf den Weg machen. Sie werden Segenstüten in die Briefkästen verteilen. Darin enthalten sind Flyer mit Informationen zur Sternsingeraktion und der Bitte, in diesem Jahr kontaktfrei Geld auf das Spendenkonto des Kindermissionswerks zu überweisen. Das Segenspaket enthält auch den bekannten Aufkleber, den die Bürger selbst an ihre Türen anbringen können. Pastor Helmut Mohr wird die Aufkleber in der Messe am kommenden Sonntag segnen.

Zudem sind in teilnehmenden Geschäften in der Betzdorfer Innenstadt und der Fußgängerzone sowie in der Viktoriastraße Spendendosen der Sternsingeraktion verteilt worden. Auch dieses Geld kommt dem Kindermissionswerk zugute. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Aachen. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen in Hilfsprojekte für Kinder in rund hundert Ländern weltweit. Das Spendenkonto lautet: Pax-Bank eG IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31.

Text und Foto: Claudia Geimer

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