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Sonnenstrahlen für Owerri, Nigeria

Sorge um die Lebensbedingungen der Menschen in Nigeria wächst

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Sonnenstrahlen für Owerri/Nigeria e.V. Kirchen

Der Freundeskreis Sonnenstrahlen für Owerri/Nigeria e.V. aus Kirchen, traf sich zur Mitgliederversammlung 2022 im katholischen Pfarrheim der Pfarrei St. Michael.

Die Sorge um die Lebensbedingungen der Menschen in Owerri standen im Vordergrund der Versammlung.

Durch den plötzlichen Tod der Vorsitzenden Birgit Utsch im November 2021, hatte der Vorstand im Dezember 2021 Marita Weber zur neuen Vorsitzenden gewählt, sowie Margarete Schlotter zur Stellvertreterin. Die neue Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder ganz herzlich und erinnerte besonders an die verstorbene Birgit Utsch, die den Freundeskreis im Jahre 2005 mitgegründet hatte und bis zu ihrem Tod als Vorsitzende gewirkt hat. Mit einem Gebet wurde ihrer und aller bereits verstorbenen Mitglieder gedacht, sowie zum Frieden in der Welt aufgerufen. Danach ging es zu den einzelnen Tagesordnungspunkten. Die Schriftführerin Traudel Tous verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung und die Vorsitzende Marita Weber erläuterte den Geschäftsbericht des Jahres 2021. Frau Weber konnte feststellen, dass das Geschäftsjahr trotz der Coronapandemie zufriedenstellend verlaufen ist. Insgesamt unterstützt der Verein zurzeit 45 Paten- kinder in Nigeria. So können Kinder Schulbildung erhalten und für eine selbstbestimmte Zukunft vorbereitet werden. Durch den Spendenerhalt von 500€ des 1. Kirchener Klickervereins konnte der Freundeskreis Prüfungsgebühren für Patenkinder übernehmen und dadurch zusätzliche Förderung

leisten. In diesem Zusammenhang dankte Frau Weber ausdrücklich der Pfarreiengemeinschaft in Berlin Reinickendorf für ihre große Mithilfe. Nicht wenige Patenkinder haben dort ihre Paten. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde dem Vorstand und der Kassiererin einstimmig Entlastung erteilt. Daraufhin erfolgte die Wahlbestätigung der 1. Vorsitzenden M. Weber und der Stellvertreterin M. Schlotter durch die Mitglieder. Zu neuen Kassenprüfern wurden Alexander Reuber und Werner Vollmar gewählt. Die zweite Vorsitzende Margarete Schlotter verlas ein Grußwort von Pfr. Dr. Casimir Nzeh, in dem er von seinem Heimaturlaub berichtet. Im Februar war er von Berlin (hier verbringt er Sabbatjahre) in seine Heimat Nigeria gereist. Die Zeit dort (knapp 5 Wochen) war viel zu kurz, für all das, was es dort für ihn zu tun gab. Die Reise war mit vielen Problemen behaftet (erschwerte Einreisebedingungen wegen Corona, familiäre Belastungen durch Tod- und Krankheitsfall, nicht ungefährliche Reisebedingungen innerhalb des Landes u.v.m.)

Während seines Aufenthaltes in Nigeria, kam die Nachricht, dass der Container, in dem Hilfsgüter aus Kirchen zugeladen waren, angekommen sei. Da galt es, Autos zu organisieren, um die vielen Pakete mit Nahrungsmitteln abzuholen und zu verteilen. Im Haus von Pfr. Dr. Nzeh ging es zu wie in einem Geschäft. Viele Menschen kamen, um Hilfe zu erhalten, aber auch um Ihre Sorgen und Nöte bei Pfr. Dr. Casimir Nezh abzuladen. Die Lage in Nigeria ist nach wie vor äußerst angespannt.

Häufig kommt es zu Überfällen, Gewalt und Straßenraub. Die Situation hat sich eigentlich von Jahr zu Jahr verschlechtert. Die Armut nimmt zu. Die Gesichter der Menschen sprechen Bände. Die Lebensmittelpreise steigen immer mehr. Das ist ja auch hier in Deutschland zu spüren. Umso schlimmer trifft es die Menschen in Nigeria. Pfr, Dr. Nzeh erinnert dies alles an seine Kindheit, wo er den Biafra Krieg miterlebt hat und die Menschen vor Hunger die Blätter von den Bäumen und Gras gegessen haben, damit das Hungergefühl nachgelassen hat. Und nun herrscht Krieg in Europa. Die Folgen werden vermutlich schlimm werden. Der Kontinent Afrika wird noch mehr in Not und Armut versinken, als es zur Zeit der Fall ist. Das alles macht Pfr. Dr. Nzeh und die Mitglieder des Freundeskreises Sonnenstrahlen sehr traurig. Zitat von Dr. Nzeh: „Bitte, bitte bleibt weiterhin den Menschen in Nigeria verbunden. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was eure Hilfe den Menschen in meiner Heimat bedeutet. Ich habe Tränen der Dankbarkeit über ein Paket Reis, Nudeln und Thunfisch gesehen. Gott möge euch vergelten, was ihr für meine Landsleute tut. Ich sage von Herzen danke.“ Die Mitglieder sind alle sehr betroffen. Da ist es tröstlich, dass der Schulneubau in Nigeria einen kleinen positiven Lichtblick schenkt. Es wird noch viel Geduld benötigt, bis das Gebäude errichtet ist. Es kann nur so gebaut werden, wie Geld vorhanden ist. Die Menschen vor Ort freuen sich, dass sie mithelfen können, etwas Gutes zu tun. So können sich die Tagelöhner etwas Geld verdienen. Bis zum Erstellen des neuen Kalenders, den der Freundeskreis im Herbst herausgibt, werden neue Fotos da sein, auf denen man hoffentlich kleine Fortschritte erkennen kann. Alle anwesenden Mitglieder stimmten dem Vorstand zu, alles daran zu setzen, den Menschen in Nigeria Hilfsgüter zu schicken, was unter den zurzeit geltenden Containerkosten nicht einfach ist und in diesem Jahr vermutlich nur einmal im Juli möglich sein wird. Dafür braucht der Verein die Unterstützung vieler Mitmenschen und bittet daher um Spenden. In ihrem Schlusswort richtete die Vorsitzende die Bitte an alle, mitzuhelfen, neue Mitglieder und Paten zu gewinnen, um so Hoffnungszeichen zu setzen. Spendenkonto des Vereins Sonnenstrahlen für Owerri/Nigeri e.V. Kirchen bei der Westerwald Bank IBAN: DE 60 5739 1800 0010 6780 05

Hoffnung geben, Zeichen setzen! Schulbildung für Kinder in Nigeria ermöglichen

Der Freundeskreis Sonnenstrahlen für Owerri/Nigeria e.V. aus Kirchen besteht seit 2005 und ist ein gemeinnütziger Verein. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit von Pfr. Dr. Casimir Nzeh in seiner Heimatdiözese im Erzbistum Owerri in Nigeria zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung kleiner und größerer Projekte und Institutionen, die häufig keinen Zugang zu Fördergeldern größerer Hilfsorganisationen haben. Durch den persönlichen Kontakt zu Pfr. Dr. Nzeh, erfährt der Verein aus erster Hand, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Ein besonderes Anliegen von Pfr. Dr. Nzeh und des Freundeskreises ist die Bildung der Kinder und Jugendlichen. Ohne Bildung haben die Kinder keine gute Zukunftschancen. Dies gilt in vielen Ländern weltweit. In Nigeria müssen die Eltern Schulgeld bezahlen, damit ihre Kinder die Schule besuchen können. Das ist vielen Familien schlichtweg nicht möglich, da die Armut groß ist und das Geld oft nicht für den nötigen Lebensunterhalt reicht. Die Coronapandemie hat die Situation noch verschärft. Sie ist in vielen Entwicklungsändern der Welt eine Pandemie des Hungers geworden und hat gleichzeitig auch zu einem Bildungschaos geführt. Schulen und Universitäten waren lange geschlossen. Der Schulbesuch eines Kindes sichert gleichzeitig eine warme Mahlzeit am Tag. Außerdem bietet er Zugang zu medizinischer Versorgung. Schule ist also mehr als ein Ort des Lernens.

Und hier bittet der Freundeskreis Sonnenstrahlen um Mithilfe:

Unterstützen Sie ein Kind - Das Kind erhält Schulbildung und seine Talente werden gefördert. Schule ist ein Schutzschild Schulbildung bietet Chancen auf eine selbstbestimmte Zukunft.

Eine Patenschaft für ein Kind kostet 30 € im Monat (Schulgeld, Essen, Kleidung, Bücher). Pfr. Nzeh kennt die Familien, wo Kinder /Jugendliche dringend Hilfe benötigen. Er vermittelt die Patenschaften und sorgt dafür, dass den Paten ein Foto und das Geburtsdatum des betreffenden Kindes zukommt. Einmal jährlich berichtet Pfr. Dr. Nzeh, wie es dem Patenkind geht und wie es sich entwickelt. Hier möchte der Freundeskreis besonders darauf hinweisen, dass keinerlei Verwaltungsgebühren anfallen. Der Betrag geht ohne jegliche Abzüge dem Patenkind zu.
Ansprechpartner: Marita Weber, Tel. 02741 63955 und mweber54@gmx.de, Margret Schlotter, Tel. 02741 6423 (Kirchen)

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